Max Grundig Klinik
Hydrotherapie

Hydrotherapie ist die Anwendung des Wassers in verschiedenen Aggregatzuständen zu the­rapeutischen Zwecken.

Kohlensäurebad (CO2Bad)
Diese Bäder werden entweder in Form von Gasbädern in besonderen Wannen oder als Zusatz zu Teil- oder Vollbädern gegeben. Zu einer milden prickeln­den mechanischen Reizung der Gasbläschen kommt die chemische CO2-­Wirkung direkt auf das Gefäßsystem infolge Diffusion der Kohlensäure. In den Kapillaren entwickelt sich eine höhere CO2-Spannung, die eine kräftige Dilatation und damit eine stärkere Durchblutung hervorruft. Entleerung der Depots, Entlastung des Kreislaufs in der Peripherie sind die Folge. Das Herz arbeitet ökonomischer, langsamer, das Minutenvolumen nimmt zu.

Sauerstoffbad (O2-Bad)
Das Wesentliche beim Sauerstoffbad ist die prickelnde Mikromassage der Haut, die durch die Bläschen ausgeübt wird und die auf das vegetative Ner­vensystem wirkt und zu einer allgemeinen nervlichen Entspannung führt.

Stangerbad
Das Stangerbad ist ein hydroelektrisches Vollbad, das aus einer Wanne be­steht, in deren Wand Graphitelektroden eingebaut sind. Von einem Schaltpult aus kann man den galvanischen Strom wahlweise den einzelnen Elektroden zuleiten und so den Körper nach allen Richtungen hin durchströmen.

Unterwassermassage
Die Wirkung ist abhängig von der Form der Düse, der Strahlrichtung und dem Druck. 

Verschiedene Bäder, wie z.B. Armbad, Fußbad
Kneippsche Güsse beruhen auf dem Prinzip des Einschleichens mit einem an sich starken Reiz, d. h., daß bei gleich bleibender Wassertemperatur nach und nach eine größere Hautfläche begossen wird. Man beginnt immer an der Peripherie und läßt den Guß langsam und gleichmäßig zentralwärts ansteigen.

Eisbehandlung
Lokale Anwendung, um Schmerzen zu senken (Hyperämisierung).