Max Grundig KlinikCheck-up Zentrum
Max Grundig KlinikCheck-up Zentrum
Beihilfe

Kostenübernahme Max Grundig Klinik

 

Private Krankenversicherungen

Die Max Grundig Klinik ist eine Privatklinik. Status bei der privaten Krankenversicherung ist die „gemischte Krankenanstalt“, d.h. es finden sowohl Krankenhaus- als auch Rehabilitationsbehandlungen statt. Jede stationäre Behandlung muss vor Aufnahme bei der Versicherung beantragt werden und die Bewilligung sollte schriftlich vorliegen. Beim Versicherungsunternehmen ist nach § 4 Abs. 5 der Musterbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung (MB/KK) dieses vor Beginn der Behandlung erforderlich, da ansonsten keine Leistungspflicht auch nicht für eine notwendige stationäre Behandlung besteht.

 

Die Kosten für medizinisch notwendige stationäre Krankenhausbehandlungen sowie für Rehabilitationsbehandlungen werden nur im Rahmen eines entsprechenden Versicherungstarifes durch die privaten Krankenkassen übernommen.

 

Beihilfen

Die Klinik ist nach der Beihilfeverordnung des Landes Baden-Württemberg als Krankenhaus im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 1 BVO zugelassen, eine sonstige Einrichtung der medizinischen Rehabilitation im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 4 BVO ohne Versorgungsvertrag. 

Eine entsprechende Bescheinigung senden wir Ihnen auf Anfrage gern zu.

Beihilfeberechtigte Personen stellen ihren Kostenantrag mit Hilfe eines ärztlichen Attestes parallel sowohl bei der Beihilfestelle als auch bei der privaten Krankenversicherung. Die Zusicherung der Beihilfefähigkeit sollte vor der Aufnahme schriftlich vorliegen.

 

Antragstellung für eine stationäre Behandlung

Voraussetzung für die Kostenübernahme für jeden stationären Aufenthalt sind ein Antrag bei der privaten Krankenkasse/Beihilfe sowie ein ärztlicher Bericht vor Beginn der Behandlung.

 

Patientenberatung

Selbstverständlich beraten wir Sie auf Wunsch bei der Antragstellung.

 

Bitte rufen Sie uns an!

 

Ansprechpartner Innere Medizin:

Frau Seemann

Telefon: +49 7226 54-515

Telefax: +49 7226 54-519

Email: seemannmax-grundig-klinikde

 

Ansprechpartner Psychosomatische Medizin:

Frau Gessert

Telefon: +49 7226 54-820

Telefax: +49 7226 54-519

Email: gessertmax-grundig-klinikde

 

 

Bei der Notwendigkeit einer stationären psychosomatischen Behandlung sollte der ärztliche Bericht folgendes enthalten:

  • Angaben zur Vorgeschichte
  • Angaben über ambulante und/oder stationäre Vorbehandlungen mit Befunden und Untersuchungsergebnissen
  • Angaben über die aktuelle Symptomatik und Diagnose
  • Begründung, warum ambulante Behandlungsmaßnahmen nicht ausreichen und eine stationäre Behandlung in einer spezialisierten Klinik erforderlich ist.

 

Kostenloses Beratungsgespräch

Wenn Sie Interesse an einem stationären Aufenthalt haben, steht Ihnen der Chef- oder Oberarzt zu einem unverbindlichen, kostenlosen ärztlichen Vorgespräch zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Patientenberatung vermitteln Ihnen gern einen Termin.

 

Hinweise zur Beantragung eines stationären psychosomatischen Aufenthaltes
Sie führen als privat krankenversicherter bzw. beihilfeberechtigter Patient in der Max Grundig Klinik Bühl eine stationäre Krankenhaus-Akut-Behandlung durch.
Ihre private Krankenversicherung unterscheidet zwischen allgemeinen Krankenhäusern und Krankenanstalten, die zusätzlich zu Akutbehandlungen auch so genannte „Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen“ durchführen (gemischte Krankenanstalten). Um eine solche „gemischte Krankenanstalt" handelt es sich bei unserer Klinik.
Wir führen der Krankenhaus-Akut-Behandlung vergleichbare Leistungen zu Lasten der privaten Krankenversicherungen durch. Unser hochspezialisiertes verhaltenstherapeutisches Behandlungskonzept entspricht nicht dem einer Kur- und Sanatoriumsbehandlung. (Kuren, bzw. Rehabilitationen führen wir im inneren, onkologischen und orthopädischen Fachgebiet durch.)

 

Eine verbindliche Leistungszusage können Sie als Versicherte/r nur erwarten, wenn die medizinische Notwendigkeit einer stationären Krankenhaus-Akut-Behandlung den Untersuchungsergebnissen (Befunden) der vorbehandelnden Ärzte zu entnehmen ist.

 

Die bloße Bescheinigung, eine Krankenhausbehandlung sei notwendig (stationäre Einweisung), genügt leider nicht. Deshalb sollten Sie, bzw. Ihr behandelnder Arzt (optimal wäre ein Facharzt) einen Kostenübernahmeantrag stellen. Aus diesem Bericht des einweisenden Arztes müssten sich für den ärztlichen Gutachter der Versicherung die Notwendigkeit einer stationären psychotherapeutischen bzw. psychosomatischen Krankenhaus-Akut-Behandlung und die Gründe dafür ergeben, dass die Behandlung nicht ambulant durchgeführt werden kann. Falls Ihr Kostenträger dennoch Bedenken äußert, kann der Bericht eines Facharztes für Psychiatrie/Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie helfen, sofern Ihr Zuweiser diese Qualifikation nicht hat.
In Abstimmung mit Ihrem einweisenden Arzt sind wir bei der Erstellung eines solchen ärztlichen Befundberichtes für Ihre private Krankenversicherung gerne behilfich. 

Wir empfehlen Ihnen vor Beantragung einer stationären psychosomatischen Behandlung mit uns direkt Kontakt aufzunehmen, insbesondere bei Depression und Burnout.

  

Begründung für eine stationäre psychosomatische Behandlung (PDF)

Querverweis oder zu einem Unterpunkt